Der Traum-Fänger

Der Traum-Fänger

Was mag wohl seine Aufgabe sein

Im WeltenSein?

Er kann sich wandeln, verwandeln, zum Schmetterling sogar,

magisch, zauberhaft, einzigartig, seine Ausstrahlung, sein Charisma, wunderbar.

Solch einen Schmetterling hatte ich noch nie gesehen.

Doch das seelenberührende Wunder ist geschehen.

Sein ganzer Körper besteht aus bunt schillernden Lichtperlenkugeln, die sich von ganz allein sanft drehen,

voller wundersamer Farben und Licht, können sich von selber bewegen, im Tanz mit dem Wind sieht es aus, als ob sie leicht hin und her wehen.

Die Schmetterlingskonturen,

wo fangen sie an, wo hören sie auf, wo sind seine Spuren?

Die langen rosa glänzenden Fühler sind besonders wichtig,

denn damit schätzt und sortiert er die Träume ein, woran es noch etwas zu arbeiten gibt, damit alle werden lichtig.

Wenn man bedenkt, wie viele Träume, Träumerinnen und Träumer es gibt in allen Welten,

wie viele mögen wohl Herzensträume sein, denn das sind die schon vom Licht erhellten.

Man kann sie genau so wenig zählen wie die herrlich funkelnden Himmelssterne,

die die Träume oft beleuchten, wärmen und liebkosen aus der Ferne.

Wie einzigartig ist erschaffen diese ganze Himmelspracht,

diese unbeschreibliche einzigartige phantastische Himmelsmacht.

Sternenlicht scheint direkt hinein ins Herz

und Sternenstaub heilt oft den wilden Schmerz.

Eine Sternschuppe zieht ihre Bahn, fliegt vorbei,

sie winkt fröhlich hierher, ein Wunsch ist frei.

Manchmal fliegt der Sternenstaub auch auf einem Zauberstrahl,

alles ist möglich, es ist immer seine eigene Wahl.

Der Traum-Fänger sammelt nämlich alle schlechten Träume ein,

verwandelt sie in das Gute, Lichte, Helle,

gleich auf der Stelle.

Trägt sie dann leise, sacht und unbemerkt genau dort hin, wo Gutes, Lichtes und Helles gebraucht wird in dieser Zeit,

ist der Weg auch noch so weit, der Schmetterling ist bereit.

In seine schillernden Lichtperlenkugeln legt er die verwandelten Träume vorsichtig und liebevoll wie in eine Muschel hinein.

Sie werden reines pures Licht,

wenn er ganz leise und geheimnisvoll mit ihnen spricht.

Dann beginnen sie zu glänzen, zu schillern und zu strahlen so wie er selbst.

Seine Flügel sind engelsgleich

wie aus einem Fantasiezauberreich.

Er kann große Weiten in Lichtgeschwindigkeit zurücklegen,

um zu schöpfen, neu zu gestalten und Träume zu weben.

Erweckt sie zu neuem Leben,

Ist immer dabei zu erschaffen und hingebungsvoll in Güte zu geben.

Sind die Träume im Licht neu geboren,

so werden sie auserkoren

als Geschenke für die Menschheit und Mutter Erde zu dienen, um das Licht zu stärken und zu erhellen

weil es gebraucht wird und so nötig ist an vielen Stellen.

Der Schmetterling als Bote bringt sie zu diesen Orten hin.

Das ist sein Lebenssinn.

Wenn er Hilfe braucht, wenn es besonders viel zu tun gibt, so ruft er die Familie der Libellen

telepathisch zu diesen Orten und Stellen,

denn sie können so wie er die Lichtkugeln behutsam auf ihren Flügeln transportieren und tragen.

Wie wunderschön das aussieht, diese Glanzwelt, diese Glitzerwelt, vom Licht erhellt

am großen Himmelszelt.

Denn dann beginnt ein Tanz, ein mystischer Tanz, die Lichtkugeln schweben

voller Leben

vollgefüllt mit Licht schneeflockengleich ganz langsam zu den Menschen, den Tieren, den Bäumen und Sträuchern auf die ganze Erdenwelt.

Dieses Liebeslicht gleitet zugleich ganz sanft hinab mit einer wunderschönen herzberührenden Melodie,

fast einer eigenen Ouvertüre, eine Liebessymphonie.

Der ruhmreiche Sänger ist der Schmetterling,

ja, Schmetterling, du wunderschöner, zauberhafter, tanze, fliege, spüre, fühle, verbreite das Licht und die Liebe, sing, ja sing,

berühre mit deiner Seelenstimme die Herzen der Menschen, berühre das Herz von Mutter Erde,

auf das es immer heller und lichter werde.

Die Zauberlichtkugeln sind gefüllt mit reinem Gotteslicht,

prall gefüllt, eine eigene Komposition, ein himmlisches Gedicht.

Schau ihn an, diesen Zauberteppich voller Liebe und Licht, diesen wundervollen herrlichen im Licht glänzenden Schnee,

siehst du das Funkeln der Kristalle, das Leuchten, siehst du das prächtige Licht?

Herzenstüren sind geöffnet, schwingen durch Zeit und Raum, ganz weit, ganz weit.

Es ist Licht, es ist Licht, es ist Licht auf Erden.

—–

Mögen alle Wesen glücklich sein

und Frieden finden.

Was es auch an lebenden Wesen gibt,

ob stark oder schwach,

ob groß oder klein,

ob sichtbar oder unsichtbar,

fern oder nah,

ob geworden oder werdend­ –

mögen sie alle glücklich sein.

(zitiert aus dem Metta-Sutta)

© Saluma Jolani, der Weiße Adler

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